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Ergotherapie für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche haben oft Schwierigkeiten bei der Bewäl-tigung von alltäglichen Aufgaben, die ihnen im Kindergarten, in der Schule oder auch im familiären Alltag gestellt werden.

Oft sind es nach außen hin nur kleine Auffälligkeiten, die Ihnen und Ihrem Kind den Alltag aber erheblich beeinträchtigen.

Ihr Kind…

  • zieht das T-Shirt immer verkehrt herum an oder möchte sich nie selbst anziehen?
  • klettert oder schaukelt nicht gern, hat Angst vorm balancieren oder Rad fahren?
  • bewegt sich allgemein nicht gern oder spielt immer dasselbe?
  • ist grob zu anderen Kindern?
  • wechselt noch den Stift von einer Hand zur anderen?
  • ist auffällig wild oder stürzt oft?
  • hat unerklärliche Wutausbrüche?
  • kann sich nicht konzentrieren oder ausdauernd spielen?
  • wirkt schwach und hat wenig Körperspannung?
  • schreibt und bastelt nicht gerne oder ist ungeschickt?

In der Ergotherapie wird das Kind im Hinblick auf seine Hand- lungskompetenz im Alltag erfasst. Erster Schritt hierfür ist ein ausführliches Elterngespräch um einen Eindruck von den Fähigkeiten und Defiziten des Kindes zu erhalten. In den ersten Therapieeinheiten werden durch gezielte Beobachtung und standardisierte Testverfahren die Kompetenzen des Kindes erfasst, danach erfolgt in Absprache mit den Eltern eine indi- viduelle Therapieplanung, die auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt ist.

Durch gezielt eingesetzte therapeutische Medien trainiert das Kind spielerisch seine körperlichen, geistigen und seelischen Fähigkeiten. Die Aufgabe des Kindes ist es, über das Spiel sich selbst, seinen Körper sowie seine Bewegung und Wahrnehmung über die Sinnesreize zu erfahren und sich weiter zu entwickeln. Deshalb werden in der Therapie nur kindzentrierte Aktivi- täten und Reizangebote ausgewählt, damit sich das Kind gerne in den Therapieablauf einbringt. Im Mittelpunkt stehen das Handeln und die Selbstständigkeit des Kindes.